Ausflug in den Wilden Westen
Klasse R5b des August Ruf Bildungszentrums zu Besuch auf der Red Rock Ranch
Ettenheim/Herbolzheim. Nachdem die Füntklässler im NWA-Unterricht bereits viel über das Thema „Säugetiere“ gelernt hatten, konnten sie es nun kaum erwarten, ihre Exkursion auf eine „echte“ Ranch zu starten.
Und so machten sich die 27 Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Lehrern Alexandra Siegmund und Stefan Kiefer, am Donnerstagmorgen auf den Weg nach Herbolzheim zur Red Rock Ranch. Nach einer kurzen Radtour kamen die Kinder in Herbolzheim an, wo sie bereits von Dieter Hämmerle, dem Betreiber der Ranch, erwartet wurden.
Los ging es mit einer Führung über den Hof und durch die Stallungen, in deren Rahmen die Kinder viele Informationen zur Pferdehaltung erhielten. Sie lernten außerdem verschiedene Pferderassen kennen und erfuhren einiges über das Wesen und die Charaktereigenschaften der Tiere.
Dieter Hämmerle, der seit Kindesbeinen im Sattel sitzt und seine Ranch seit 17 Jahren leitet, sorgte auch für eine kleine Showeinlage mit dem Lasso und berichtete den Kindern von seiner Zeit in den USA, wo er selbst auf riesigen Ranches gearbeitet hatte. Die Schüler/innen lauschten seinen Geschichten gespannt und konnten es nun kaum erwarten, selbst ein wenig Cowboy-Luft zu schnuppern.
Und so wurden, nach einer kurzen Theorieeinheit zum Körper- und Knochenbau des Pferdes, die Ponys gesattelt und die Kinder erhielten eine kleine Schnupperreitstunde. Auch der eintretende Regen konnte den strahlenden Gesichtern nichts anhaben, als sich die Fünftklässler von den gutmütigen Ponys über den Reitplatz tragen ließen.
Im Anschluss an dieses Highlight versammelte sich die Klasse im warmen Reiterstübchen, wo sich die Kinder stärken konnten und Herr Hämmerle noch einmal Rede und Antwort stand. Die Schüler hatten nämlich im Vorfeld mit ihrer NWA-Lehrerin Frau Holschuh einige Fragen zum Thema Pferd erarbeitet, die sie nun unbedingt stellen wollten, bevor es wieder zurück nach Ettenheim ging.
Angesichts des spannenden Tages, der nun hinter ihnen lag, konnte das schlechte Wetter auf der Heimfahrt den Kindern nichts mehr anhaben, denn sie fühlten sich wie echte Cowboys.
















